Presseaussendung
9. März 2026
Aktualisierte Freigabenliste zeigt Einsatzmöglichkeiten von Biodiesel in Nutzfahrzeugen

Die Plattform Erneuerbare Kraftstoffe (PEK) hat gemeinsam mit dem Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB), der Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel (AGQM), dem Mittelstandsverband abfallbasierter Kraftstoffe (MVaK) und weiteren europäischen Partnern eine aktualisierte Freigabenliste für Nutzfahrzeuge veröffentlicht. Sie zeigt, welche Lkw, Busse, Traktoren und mobilen Maschinen für höhere Biodieselanteile wie B20 oder B30 sowie für den Betrieb mit reinem Biodiesel (B100) freigegeben sind.
Gerade im Nutzfahrzeugbereich spielen erneuerbare Kraftstoffe eine wichtige Rolle für den Klimaschutz. Auf Europas Straßen sind derzeit rund sechs Millionen Lkw unterwegs, mehr als 95 Prozent davon mit Dieselmotoren. Aufgrund ihrer langen Lebensdauer wird dieser Fahrzeugbestand auch in den kommenden Jahren nur langsam erneuert. Klimafreundliche, sofort verfügbare Kraftstoffe können daher einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen leisten.
Biodiesel reduziert die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu fossilem Diesel im Durchschnitt um bis zu 86 Prozent. Während an Tankstellen heute üblicherweise Diesel mit einem Biodieselanteil von bis zu sieben Prozent (B7) angeboten wird, ermöglichen höhere Beimischungen oder der Einsatz von reinem Biodiesel (B100) eine deutlich stärkere Emissionsminderung.
„In Österreich hat Diesel einen sehr hohen Anteil am Kraftstoffmarkt. Biodiesel ist eine gefragte Alternative zur Verringerung der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor. Die vorliegende Freigabenliste zeigt die aktuellen Einsatzmöglichkeiten von reinem Biodiesel auf. Bei B100 ist viel Potenzial vorhanden, seine Nutzung kann durch die Broschüre wieder neuen Schwung bekommen“, sagt Alexander Bachler, Geschäftsführer der Plattform Erneuerbare Kraftstoffe (PEK).
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